Herzlich willkommen auf meinem Foodblog. :)

Ich freue mich sehr, dass ihr meine Seite besucht. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und hoffe, dass euch das ein oder andere Rezept gefällt. Natürlich sind auch Anregungen, sowie jegliches Feedback von euch erwünscht.
Teilt mir auch gerne mit, wenn ihr ein Rezept nachgekocht habt, wie es euch geschmeckt hat. :)

Ich koche mit Liebe und Herz und das jeden Tag aufs Neue, mit frischen Zutaten.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß auf meinem Blog, sowie beim Ausprobieren neuer Rezepturen. ;)



Liebe Grüße

Eure Babsi

Sonntag, 8. Juli 2018

Gurkensuppe mit Bratwurstbällchen

 

Suppe:
3 Salatgurken
300 g Kartoffeln, mehlig kochend
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1,5 l Brühe
200 ml Sahne
200 g Schmand
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Dill
Petersilie
Schnittlauch

Die Gurken, Zwiebeln und Kartoffeln schälen und grob klein schneiden.
Zuerst die Zwiebeln andünsten. Dann die Knoblauchzehen dazu geben und kurz mitdünsten. Anschließend Gurke und Kartoffel dazugeben. Mit der Brühe auffüllen. Das Ganze ca. 45 min kochen lassen. Danach die Suppe fein pürieren und die Sahne und den Schmand unterrühren. Die Suppe würzen und aufkochen lassen. Dann die Bratwurstbällchen in die kochende Suppe geben. Die Bällchen ca. 15 min ziehen lassen.
Zum Schluss die kleingeschnittenen Kräuter dazugeben.


Bratwurstbällchen:
4 grobe Bratwürste

Bei den Bratwürsten den Darm aufschneiden und aus dem Brät kleine Bällchen rollen. Diese bis zum Gebrauch kalt stellen.

Donnerstag, 5. Juli 2018

Chinapfanne mit Chop Suey Sauce und rosa gebratener Entenbrust


2 Entenbrüste
300 g Chinakohl
300 g Lauch
2-3 Zwiebeln
300 g Mienudeln
8-10 Champignons
Salz, Pfeffer

Als erstes die Mienudeln mit kochendem Salzwasser begießen und gar ziehen lassen.
Inzwischen Chinakohl und Lauch in feine Streifen schneiden.
Dann die Hautseite der Entenbrust rautenförmig einschneiden. Die Brüste auf der Hautseite knusprig anbraten, danach umdrehen und bei mittlere Hitze braten lassen, bis sie innen noch schön rosa sind.
Währenddessen die Zwiebeln vierteln und auch in Streifen schneiden. Diese dann in den Wok geben und anbraten. Danach den Lauch dazugeben und andünsten. Nebenbei die Champignons in Scheiben schneiden. Anschließend Chinakohl und Pilze in die Pfanne geben und mit dünsten. Zum Schluss die Nudeln und die Sauce dazugeben, vermischen und abschmecken.
Die Entenbrust aufschneiden, salzen, leicht pfeffern und mit den Nudeln anrichten.


Chop Suey Sauce:
ca. 200 ml Brühe
3 EL Sojasauce
3 EL Austernsauce
2 TL brauner Zucker
2 EL Reiswein
2 EL Sesamöl
1 EL Worcestersauce
2 Knoblauchzehen
1 EL Speisestärke
Chili
Salz, Pfeffer

Den Knoblauch sehr fein schneiden und in dem Öl andünsten. 150 ml Brühe, Sojasauce, Austernsauce,  Zucker, Reiswein und Worcestersauce dazugeben und ca. 5 min kochen lassen. Die übrige Brühe mit der Stärke verrühren und dann in die kochende Sauce geben. Anschließend nochmals 5 min kochen lassen. Würzen und abschmecken.

Freitag, 29. Juni 2018

Frikadellen mit Paprika, Lauch und Röstzwiebeln


700 g Hackfleisch, gemischt
100 g Lauch
½ Paprika, rot
3 Knoblauchzehen
1 rote Zwiebel
1 EL Paprikamark
1 EL Senf
Paprikapulver, edelsüß
Salz, Pfeffer
Gewürzpfeffer
Cayennepfeffer
Chili
Koriander
Petersilie
Thymian
1 Ei
½ Brötchen
Milch
Paniermehl
50 g Röstzwiebeln

Die Paprika und Zwiebel in kleine Würfel schneiden und andünsten. Inzwischen den Lauch vierteln und in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken. Beides dazugeben und mit dünsten.
Das Ganze abkühlen lassen.
Währenddessen das Brötchen in etwas Milch einweichen. Die Kräuter klein hacken und zu dem Hackfleisch in eine Schüssel geben. Ei, Paniermehl, Röstzwiebeln, Paprikamark, Senf und Gewürze ebenfalls zugeben. Das eingeweichte Brötchen zermatschen und unterkneten.
Aus der fertigen Hackmasse Frikadellen formen und knusprig anbraten.

Schmecken kalt und warm lecker.

Dazu passen Salat und Kroketten, Pommes oder Bratkartoffeln.
Auch lecker auf einem Brötchen am nächsten Tag, zur Arbeit oder zum Picknick.

Sonntag, 24. Juni 2018

Bloggerevent „Pfälzer Wurstspezialitäten“ in Speyer

Vor einigen Wochen bekam ich eine Einladung für ein Blogger-Event in Speyer, das Thema lautete „Pfälzer Wurstspezialitäten, alles rund um die Lewwerworscht“. Dies hörte sich super interessant an und ich sagte natürlich sofort zu.
Das Event wurde von der Cornelius GmbH in Hockenheim veranstaltet. Kurz zu Cornelius, dies ist ein Familienbetrieb mit Tradition, der seit über 70 Jahren Pfälzer Wurstspezialitäten herstellt. Besonders die Leberwurst ist seine Spezialität. Cornelius legt besonderen Wert auf hohe Qualität und gute Ausgangsprodukte. So prüft er z.B. jede Leber einzeln, bevor diese verarbeitet wird, was heutzutage nicht mehr üblich ist und oft nur noch maschinell gemacht wird. Außerdem verwendet er nur frische und keine Tiefkühlware, verzichtet komplett auf Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Zusatzstoffe und die Wurst ist auch gluten- und lactosefrei. Dies unterstreicht ja auch meine Gedanken, Geschmacksverstärker und Co. zu vermeiden.
Das Cornelius Sortiment reicht von Bauernblutwurst über Saumagen, Leberknödel und Leberrollen bis hin zu diversen Leberwurstspezialitäten. Das Leberwurstsortiment umfasst die traditionelle Pfälzer Leberwurst, oder wie der Pfälzer sagt „Lewwerworscht“, eine light-Variante und eine Bio-Variante davon, Delikatessleberwurst,  Kalbsleberwurst und Besonderheiten wie Gänseleberwurst und eine extra Leberwurst für Kinder, wo Paprika darin verarbeitet wurde und es somit eine leichte Süße gibt, was die Kinder lieben. Wenn du nähere Infos über Cornelius und sein Sortiment erfahren willst, dann besuche doch seine Homepage.

 

So nun zu dem Event:
Am Freitagabend vor zwei Wochen ging es los, im Gewölbekeller von dem Hotel Alt Speyer. Es gab einen Sektempfang mit einem leckeren Winzersekt und dazu Flammkuchen mit Apfel, Rosmarin und Blutwurst von Cornelius. Dazu gab es eine kleine Vorstellungsrunde von den teilnehmenden Bloggern und Peter und Petra Cornelius. Außer mir, waren noch 5 andere Blogger da, ich habe euch mal die Blogs verlinkt, vielleicht gefällt euch auch der ein oder andere. (Kinder kommt essen, Jacks kitchen, Wohl genährt, Volle Lotte, Foodloaf)

 

Die Rezeptideen hat der Bio-Spitzenkoch Stefan Walch zusammen mit Peter Cornelius entwickelt. Sie wollten die Tradition der Leberwurst wieder neu erwecken und uns zeigen, was mit Leberwurst alles möglich ist, außer sie nur aufs Brot zu schmieren. Der Höhepunkt des Events war das gemeinsame Kochen mit Stefan im Gewölbekeller in der Showküche. Es war ein tolles Erlebnis mit den anderen Bloggern gemeinsam ein tolles Menü zu kochen und danach zu verköstigen.
Zur Vorspeise gab es eine Trilogie der Leberwurst - Leberrollensalat mit Mango und Orange, Leberknödel mediterran mit einem leckeren Ratatouillegemüse und eine pikante Leberwurstpraline im Körnermantel mit Pflaumenchutney. Der Wurstsalat war mal was anderes, nicht so wie man ihn sonst kennt (mit Fleischwurst, Gewürzgurke und Zwiebeln), sondern richtig schön fruchtig und erfrischend. Die Mango und Orange gab eine schöne frische Note, dazu etwas Chili als Gegenkomponente. Gerade jetzt im Sommer werde ich den Salat bestimmt noch öfters machen. Mein Highlight bei der Vorspeise war die Praline, knusprig angebraten in einem Mantel von Pankomehl, Sesam, Leinsamen, Kürbis- und Sonnenblumenkernen, dazu das süß-scharfe Pflaumenchutney – ein Gedicht! Dies hat mich inspiriert noch andere Pralinen von der Leberwurst zu entwickeln. Hier dürft ihr gespannt sein, was in den nächsten Wochen oder Monaten noch kommt. ;) Zu guter Letzt  gab es noch einen gebratenen Leberknödel mit Ratatouillegemüse dazu. Den kannte ich bisher nur mit Salzkartoffeln und Meerrettichsauce…

 

Zur Hauptspeise gab es dann ein rosagegartes dry-aged Rinderfilet mit einer fantastischen Kalbsleberkruste, dazu passend zur Saison Spargelgemüse aus dem Wok und Kartoffelpüree mit Parmesan und Dukkahgewürz, dies ist eine Gewürzmischung mit verschiedenen gerösteten Nüssen, Koriandersamen, Sesam, Kümmel und vieles mehr. Ein tolles leckeres Gewürz, das man auch selbst herstellen kann. Die Kalbsleberkruste harmonierte perfekt mit dem Rinderfilet und war ein weiteres Highlight am Abend. Nie wäre ich auf so eine Idee gekommen, solch ein Gericht zu kochen. Selbst hätte ich das Rezept irgendwo im Internet entdeckt, hätte ich im ersten Moment wahrscheinlich eher gedacht, das arme Filet. Aber hier zeigt sich auch wieder die Aussage: „Erst testen, dann urteilen.“. Ich kann dieses Gericht auf jeden Fall wärmsten empfehlen und es ist mal was anderes als das klassische Filet Wellington.


Das Dessert war dann ganz ohne Wurst. Hier gab es ein leckeres, fluffiges Schokoküchlein mit flüssigem Kern, dazu Erdbeeren, Tonkabohne und karamellisierte Cashewnüsse.
Zum gesamten Menü gab es eine tolle Weinbegleitung aus verschiedenen Weingütern in der Region. Ich war überrascht was man aus Leberwurst alles machen kann und habe viele tolle Inspirationen und Ideen mitgenommen und ihr werdet in Zukunft bestimmt noch das ein oder andere neue Rezept von mir bekommen. 


Am Abend nach dem Menü saßen wir noch gemütlich bei einem Glas Wein zusammen, erzählten über unsere Blogs und diskutierten über diverse Kochsendungen, Foodtrends und wie Geschmack, die Optik bzw. die Vorstellung mit einem bestimmten Gericht uns beeinflusst…

Am nächsten Morgen gab es ein leckeres ausgewogenes Frühstück im Hotel. Danach fand noch eine kulinarische Stadtführung statt. Wir gingen auf den Altpörtel in Speyer und hatten einen fantastischen Ausblick bei wunderschönem Sonnenschein über ganz Speyer. Danach führte uns Alfred, unser Stadtführer, bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei, darunter natürlich der Speyerer Dom und der Judenhof. Als Abschluss der Stadtführung kehrten wir in den Hof von Familie Graf ein und es gab noch ein leckeres Buffet mit kleinen Snacks, natürlich auch alles rund um die Leber- und Blutwurst. Unter anderem gab es das bekannte Pfälzer Gericht „dreggische Grumbeere“, da fiel mir ein, oh das hab ich schon ewig nicht mehr gemacht, muss ich auch mal wieder zu Hause machen. Dann gab es noch eine fantastische Spargelsuppe mit Kalbsleberwurstcroutons, Mini-Burger mit Leberrolle, Leberwurst oder Blutwurst, Kalbsleberwursteis mit Tomate und Mozzarella – es war kein wirkliches Eis, es war die Wurst in einer Mini-Eiswaffel, dazu Tomate und Mozzarella, Melonensalat mit Leberrolle und -wurst, Bohnensalat mit Blutwurst, kleine Spieße mit der Leberrolle und Gemüse, Bulgurbällchen mit Leber- und Blutwurst gefüllt, dazu einen Avocadodip und vieles mehr. Auch hier zeigte sich mal wieder, wie vielseitig die Leber- und Blutwurst doch ist.


Anschließend verabschiedeten wir uns voneinander, an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an die Firma Cornelius für die Einladung und die Organisation von Maria Richnow und Franziska Körner (von der PR-Agentur H+P Public Relations). Es waren zwei tolle Tage in Speyer und es hat mich sehr gefreut, dass euch mein Blog gefallen hat und ihr mich eingeladen habt. Das Event war super schön und  sehr interessant. Gerne wieder. ;)

Vielleicht konnte ich euch jetzt ja auch inspirieren und ihr habt tolle Ideen, dann schreibt mir doch, was ihr bisher aus den Pfälzer Wurstspezialitäten gezaubert habt, oder was für neue Ideen ihr nun habt.

Viele liebe Grüße aus der Pfalz
Eure Babsi

Mittwoch, 20. Juni 2018

Himbeer – Vanille - Flammkuchen


Teig:
250 g Mehl
125 ml Wasser, lauwarm
2 Prisen Salz
1-2 EL Öl

Alles verkneten und dann 1 Stunde quellen lassen. Danach den Teig ganz dünn ausrollen, mit der Vanillecreme bestreichen. Anschließend mit Himbeeren belegen und die Nüsse darüber streuen.

Pizzastufe oder Ober- / Unterhitze 250°C ein paar Minuten goldbraun backen


Vanillecreme:
400 ml Milch
120 g Zucker
1 Ei
2 Eigelbe
35-40 g Speisestärke
1 Vanilleschote

Als erstes die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen.  Die Schote und das Mark in 300 ml Milch geben und zum Kochen bringen. Die Milch nun ca. 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Schote herausfischen oder die Milch passieren. Dann die Milch nochmals zum Kochen bringen.  Inzwischen Zucker mit den Eiern, Speisestärke und der restlichen Milch verrühren. Die Eiermasse in die kochende Milch einrühren. Unter ständigem Rühren die Masse 2 bis 3 Minuten leicht kochen lassen. Die Creme abkühlen lassen, dabei immer wieder rühren, damit sich keine Haut bildet.

Mein Tipp: Wenn es schnell gehen muss, einfach ein Päckchen Vanillepudding kochen und als Creme benutzen.


Außerdem:
5 EL gehackte Haselnüsse
Himbeeren

Die Nüsse in einer Pfanne, ohne Öl, leicht anrösten.


Mein Tipp: Nach dem Backen mit Himbeergeist beträufeln.